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2. Türchen

Hinter unserem 2. Türchen versteckt sich diesmal ein Geschenk für die Küche. Mit diesen saisonalen Zutaten kannst du dein Weihnachtsessen aufpeppen.

Saisonkalender - Mit diesen Zutaten zaubert ihr ein saisonales Weihnachtsessen

Wenn es draußen kalt und dunkel wird, nimmt auch die bunte Vielfalt der heimischen Gemüse- und Obstgärten ab. Dennoch kannst du auch im Winter zu regionalen Zutaten greifen, die keine weiten Wege um die Welt in den Supermarkt zurücklegen mussten. Hier gibt es ein paar Tipps von uns:

 

Blaukraut bleibt Blaukraut…

Rotkohl, der ebenso als Blaukraut bekannt ist, wird zwischen September und November geerntet und ist besonders an Weihnachten als Beilage zum Festessen sehr beliebt. Und das auch völlig zurecht, denn der Kohl enthält Ballaststoffe, Vitamin C und viele weitere gesunde Inhaltsstoffe. Du möchtest den Kohl frisch zubereiten? Dann solltest du den Kohlkopf zunächst vierteln, den Strunk entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden und waschen. Trägst du dabei Gummihandschuhe, kannst du die Färbung deiner Hände durch den roten Pflanzensaft vermeiden. Ansonsten kann auch Zitronensaft helfen, die Finger von der roten Farbe zu befreien. Möchtest du dir die Arbeit zuhause erleichtern, kannst du auch zu Tiefkühlware greifen. Diese enthält durch die schonende Haltbarmachung noch viele wichtige Inhaltsstoffe. Besonders gut schmeckt der gegarte Rotkohl zusammen mit Apfel. Als kleiner Tipp für dich: Gib ein Gläschen Alete Purer Apfel unter den Rotkohl, so sparst du dir die Schnippelei! Da Blaukraut ein Kohlgewächs ist, kann es zu Blähungen führen und eventuell Bauchweh verursachen. Achte daher darauf, dass dein Kind Rotkohl nicht im Übermaß verzehrt.

 

Äpfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern

Äpfel haben ihre Hauptsaison zwar schon ab August bis Oktober, viele Sorten sind jedoch an einem kühlen, gut belüfteten Ort mehrere Monate haltbar und bleiben frisch. Daher sind auch im Winter regionale Äpfel in Deutschland im Handel erhältlich. Am besten du lagerst das Obst im Kühlschrank, in der Garage oder im Keller kühl und trocken. Da Äpfel noch nach der Ernte nachreifen, solltest du sie nicht neben anderen Obstsorten lagern, denn die Früchte beeinflussen sich gegenseitig beim Reifungsprozess und beispielsweise Bananen verderben so schneller. Äpfel gibt es in vielen Sorten, die sich in Geschmack und Konsistenz unterscheiden. Zu den Spitzenreitern der am häufigsten in Deutschland angebauten Sorten zählen Elstar, Jonagold, Braeburn und Gala. Vor allem Gala mögen Kinder aufgrund des süßen Geschmacks sehr gern.  Äpfel enthalten viel Vitamin C, Kalium, Calcium und Magnesium. Die meisten Vitamine und Mineralstoffe befinden sich übrigens direkt unter der Schale, weswegen du deinem Kind Äpfel am besten gut gewaschen mit Schale zum Essen anbieten solltest. Die Weihnachtszeit lässt sich wunderbar mit duftenden Bratäpfeln versüßen, die kinderleicht zubereitet werden können.

Unser Tipp für 4 Bratäpfel:

·         Zunächst das Kerngehäuse, z.B. mit einem Apfelentkerner, entfernen. Eine feuerfeste Form mit etwas Butter einfetten und die Äpfel in die Form legen.

·         In einer Schüssel 3 Esslöffel Haferflocken, 2 Esslöffel Zucker und 3 Esslöffel gemahlene Mandeln oder Haselnüssen mischen und in die ausgehöhlten Äpfel füllen.

·         Einen halben Esslöffel Butter auf jeden Apfel geben.

·         Nach einer Backzeit von etwa 30 Minuten bei 200°C sind die Bratäpfel fertig.  

 

Klein, aber oho!

Ein echter Könner unter dem Wintergemüse ist der Feldsalat, der auch als Rapunzel-, oder in Österreich als Vogerlsalat, bekannt ist. Dieser frostbeständige Salat zählt zu den gesündesten Salatsorten, da er reich an Vitamin A, Vitamin C und Spurenelementen, wie Eisen, ist. Nach dem Kauf sollte der Salat in wenigen Tagen verzehrt werden, da die Blätter schnell welken. Feldsalat lässt sich mit verschiedenen Dressings oder anderen Gemüse- und Obstsorten kombinieren. Aus 4 Esslöffeln Rapsöl, 2 Esslöffeln Zitronensaft oder Apfelessig und 100 ml Alete Milder Apfel kannst du schnell und einfach ein fruchtiges Salatdressing für zwei Portionen zaubern, das auch Kindern gut schmeckt.

 

Diese Rübe ist ja blass…

Schon die Kleinsten sind aus der Beikostzeit mit der Pastinake vertraut, die auch aus heimischem Anbau im Winter verfügbar ist. Das Wurzelgemüse, in Form einer weißen Rübe, kann ab September den gesamten Winter über geerntet werden und ist somit auch zur kalten Jahreszeit immer frisch. Gleichzeitig enthält das Wintergemüse reichlich Folsäure, Vitamin E und Ballaststoffe. Sie sieht nicht nur aus wie eine blasse Möhre, sondern kann auch ähnlich verarbeitet werden. Dazu sollte die Pastinake zunächst gewaschen und geschält werden. Blanchiert man das klein geschnittene Gemüse für wenige Minuten im Salzwasser und lässt es im Anschluss abtropfen, kann man Pastinaken auch gut einfrieren und für lange Zeit haltbar machen. Frische Pastinaken halten sich in ein feuchtes Küchentuch gewickelt bis zu zwei Wochen im Gemüsefach. Durch den leicht süßlichen Geschmack mögen auch die Kleinen Pastinaken meist gern, daher runden auch wir einige unserer Menüs, wie Alete Spaghetti in Gemüsecreme mit Pute oder Alete Basilikum-Pesto mit Makkaroni, mit dem gesunden Wurzelgemüse ab,

 

Weitere Wintergemüsesorten sind verschiedene Kohlsorten, Lauch oder Chicorée, die bei Kindern aufgrund des bitteren Geschmacks häufig unbeliebt sind. Dennoch solltest du deinem Kind neue Lebensmittel mehrfach anbieten, denn oft benötigen die kleinen Entdecker einige Versuche, bis sie ein neues Nahrungsmittel akzeptieren. Mit diesen Zutaten kannst du auch zur dunklen Jahreszeit eine bunte Vielfalt aus heimischen Zutaten auf den Teller zaubern. Dir und deiner Familie wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit.  

 

Übrigens: Einen Saisonkalender fürs ganze Jahr findest du beim Bundeszentrum für Ernährung: https://www.bzfe.de/_data/files/3488_2017_saisonkalender_posterseite_online.pdf

Türchen 2

Wichtiger Hinweis

Stillen ist das Beste für dein Baby, denn Muttermilch versorgt es mit allen wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus ist Stillen die preiswerteste Art der Ernährung und ein guter Schutz vor Infektionen sowie Allergien. Alete ist überzeugt von den Vorteilen des Stillens und befürwortet es nach Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt ebenfalls das Stillen. Das Zufüttern von Säuglingsanfangsnahrung kann dagegen den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprich deshalb mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du eine Säuglingsnahrung verwenden willst.