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Babybrei: Was gibt es? Und welcher ist der Richtige?

Alles, was zum Thema Babybrei relevant ist.

Babybrei kochen oder kaufen?

Ob du selbst den Kochlöffel schwingst oder schwingen lässt, ist natürlich komplett dir überlassen. Die zwei größten Vorteile unserer fertigen Babybreie:

  • Unsere Babynahrung ist praktisch zuzubereiten und in der richtigen Portionsgröße angeboten – für unterwegs, auf Reisen, an hektischen Tagen oder auch für den perfekten Mix: als Ergänzung zu Selbstgekochtem.
  • Die vielen Kontrollen garantieren hohe Qualität, besondere Schadstoffarmut und Hygiene bei der Zubereitung.

Übrigens: Selbstgekochte Breie sollten immer nach Rezepten des Forschungsinstituts für Kinderernährung bzw. Netzwerk Junge Familie zubereitet werden, damit das Baby alle wichtigen Nährstoffe erhält.

Ab wann sollte ich Babybrei füttern?

Grundsätzlich kannst du nach dem 4. bis 6. Monat anfangen, Beikost zu füttern. Mit welchem Alter du was und wie füttern solltest, erfährst du in unserem Artikel über Beikosteinführung.

Die verschiedenen Arten von Babybrei

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

  • Dies ist der Start in die Welt der Breie für dein Baby. Allerdings fängst du nicht gleich mit allen drei Zutaten zusammen an, sondern baust den Brei langsam auf: In den ersten Tagen beginnst du mit ein paar Löffelchen Gemüse, z.B. Karotte oder Kürbis, dann kommt die Kartoffel dazu und wieder nach ein paar Tagen die Fleischkomponente. Am Anfang ist alles neu und dein Baby wird vermutlich nur wenig von dem ungewohnten Essen verspeisen. Weil es davon noch nicht satt wird, fütterst du anfangs nach dem Breiabenteuer noch die gewohnte Milch, also Muttermilch oder Säuglingsmilch.
  • Das erste Menü wird meist mittags gefüttert und ist ein guter Lieferant von Eisen, Zink, Vitaminen und essentiellen Fettsäuren.
  • Leckere Alete Baby-Menüs werden in Portionsgrößen zu 190g angeboten, sind feinpüriert und nach dem 4. Monat geeignet.
  • Auch mal was Anderes: An Stelle der Kartoffeln auch mit Reis oder Nudeln erhältlich.
  • Dein Baby wird größer, seine Portion auch: ab dem 8. Monat empfehlen wir Portionsgrößen von 220g. Diese haben eine gröbere Konsistenz und enthalten kleine Stückchen, die gut zum Kauenlernen geeignet sind.

Milch-Getreide-Brei

  • Etwa einen Monat nachdem du unseren Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eingeführt hast, kannst du mit einem Milch-Getreide-Brei starten.
  • Als zweite Beikostmahlzeit ersetzt dieser Brei die Milchmahlzeit am Abend und liefert mit wertvollem Getreide und Folgemilch hochwertiges Milcheiweiß und Calcium, verdauungsfördernde Ballaststoffe sowie wichtige Vitamine der B-Gruppe für den Energiestoffwechsel und das Nervensystem.
  • Milch-Getreide-Brei ist in vielen Formen für dich da: Entweder als fertige Milch-Getreide-Breie im Gläschen oder auch zum Anrühren als Milch- und Getreidebreie. Dabei enthalten die “Milchbreie” zum Anrühren bereits wertvolle Folgemilch und lassen sich ganz unkompliziert mit Wasser zubereiten. Bei "Getreidebreien" rührst du den Brei selbst mit Folgemilch an. Raus kommt aber bei beiden ein Milch-Getreide-Brei.

Getreide-Obst-Brei

  • Etwa einen Monat später: Dein kleiner Entdecker ist schon ganz groß, was den Appetit auf Kartoffel-Fleisch-Brei und Milch-Getreide-Brei angeht? Dann wird es Zeit für einen Getreide-Obst-Brei als Nachmittagsmahlzeit!
  • Enthält keine Milch – dadurch ist dieser Brei eiweißarm. Dein Baby bekommt nicht zu viel Eiweiß; und da Milch die Eisenaufnahme in den Körper hemmt, kann so das Eisen aus dem Getreide gut verwertet werden.

Mit diesen drei Breimahlzeiten und einer morgendlichen Milchmahlzeit erhält dein Baby bis ungefähr zum Ende des 1. Lebensjahres alle Nährstoffe, die es braucht.

Vegetarischer Brei

Kleine Entdecker haben einen erhöhten Eisenbedarf. Weil Fleisch wichtiges Eisen liefert, das vom Körper gut aufgenommen werden kann, ist als erste Beikostmahlzeit ein Menü mit Fleisch vorgesehen. Wenn du deinem Baby dennoch kein Fleisch geben möchtest, musst du dieses unbedingt durch andere eisenreiche Lebensmittel wie Vollkorngetreide (z.B. Vollkornhaferflocken) ersetzen. Da das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln deutlich schlechter verwertbar ist als das Eisen aus Fleisch, sollte Obstsaft zum Brei dazugegeben, oder zum Nachtisch etwas Saft oder eine Frucht gefüttert werden – das enthaltene Vitamin C verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Babybrei

Hier findest du Antworten zu Dingen, bei denen du dir eventuell nicht ganz sicher bist.

Bei der Zubereitung von Milch- und/oder Getreidebreien ist besonders auf die Gebrauchsanweisung zu achten. Wird der Brei mit zu heißer Flüssigkeit angerührt, verbindet sich die Getreidestärke zu schnell mit der Flüssigkeit. Dadurch können sich im Brei leichter Klumpen bilden.

Bring daher bitte immer erst frisches Trinkwasser zum Kochen und lass es dann auf ca. 40°C abkühlen.

Da müssen wir dir leider eine kalte Absage geben: Das Gläschen sollte immer direkt nach dem Öffnen gefüttert und nur so lange aufbewahrt werden, wie es auf dem Glas angegeben ist. Durch ein Einfrieren würde die hohe Qualität der Breie leiden.

Auch bei Beikost muss dein Abenteurer zunächst klein anfangen: Zum Start wird er erst einmal nur wenige Löffelchen schaffen. Deshalb haben wir für den Start Gemüse auch im kleinen 125g Glas.

Original verschlossen können Gläschen einfach bei Zimmertemperatur im Vorratsschrank gelagert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum findest du auf dem Deckelrand oder dem Etikett. Im Kühlschrank halten sich angebrochene, verschlossene Gläschen noch einen Tag.  

Ein Tipp: Wenn dein Abenteurer ein Gläschen nicht auf einmal aufbraucht, erwärme die benötigte Menge einfach separat in einem Schüsselchen. So gelangen weniger Keime in das angebrochene Gläschen und du kannst es besten Gewissens bis zum nächsten Tag bzw. nach Angabe auf dem Glas im Kühlschrank aufbewahren.

Erwärmt, nicht gekocht: Gläschen mit Gemüse und Menüs bitte nicht kochen. Rühr’ den Gläscheninhalt einfach einmal vor der Zubereitung um und erhitze ihn danach im Wasserbad, im Babykostwärmer oder auch in der Mikrowelle. Damit sich die Wärme gut verteilen kann, sollte die Nahrung nach dem Erwärmen auch noch mal umgerührt werden. Zusätzlich solltest du vor dem Füttern noch fix die Temperatur prüfen.

Das 1x1: Bitte wärme ein Gläschen nie zweimal auf und lass es nie länger als eine halbe Stunde im Babykostwärmer, da sich sonst Keime bilden können. Bei der Erwärmung in der Mikrowelle solltest du in jedem Fall die Herstellerhinweise beachten.

Richtig cool: Gläschen mit Obst müssen gar nicht aufgewärmt werden. Sie schmecken kleinen Entdeckern am besten kalt.

Wichtiger Hinweis

Stillen ist das Beste für dein Baby, denn Muttermilch versorgt es mit allen wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus ist Stillen die preiswerteste Art der Ernährung und ein guter Schutz vor Infektionen sowie Allergien. Alete ist überzeugt von den Vorteilen des Stillens und befürwortet es nach Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt ebenfalls das Stillen. Das Zufüttern von Säuglingsanfangsnahrung kann dagegen den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprich deshalb mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du eine Säuglingsnahrung verwenden willst.