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Trinken: Was und wie viel sollte dein Kind trinken?

Wasser, Tee und Saft für Babys und Kleinkinder. Was ist das Richtige für deinen kleinen Entdecker? Wie viel und woraus sollte er eigentlich trinken?

Die richtige Trinkmenge

Babys benötigten je nachdem, ob und wie viel Beikost sie schon bekommen, unterschiedlich viel zu trinken. Solange du deinen kleinen Entdecker ausschließlich mit Muttermilch oder Säuglingsmilch ernährst, braucht es keine zusätzlichen Getränke. Nur wenn dein Kind z.B. bei einer Fiebererkrankung oder an heißen Tagen viel schwitzt kann eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr nötig werden. Dann solltest du auf Wasser oder ungesüßten Tee zurückgreifen. Bei mit Muttermilch ernährten Babys reicht es aber oft schon aus, häufiger zu stillen. 

Mit dem ersten Brei fällt eine Milchmahlzeit und somit auch Flüssigkeit weg. Die Nahrung wird fester. Dadurch bekommt dein Baby automatisch häufiger Durst. Jetzt ist es an der Zeit, deinem Kind zu jedem Brei etwas zu trinken anzubieten. Außerdem lernt es so, dass zu jeder Mahlzeit ein Getränk gehört. Um genau zu sein benötigt ein kleiner Entdecker unter einem Jahr etwa 200 bis 500 ml Flüssigkeit pro Tag. Das entspricht etwa 1 bis 3 Becher. Ob dein Baby genug trinkt, kannst du an der Anzahl nasser Windeln erkennen. Weniger als 3 bis 4 nasse Windeln sind ein Anzeichen dafür, dass dein Baby noch zusätzlich Flüssigkeit braucht.

Kleinkinder, die im Vergleich zu Babys nun häufiger feste Nahrung bekommen, benötigen auch mehr Flüssigkeit. Kinder im Alter von einem Jahr sollten etwa 600 ml oder 3 Becher pro Tag trinken. Kleinkinder im Alter von zwei bis drei Jahren brauchen eine Flüssigkeitsmenge von ca. 700 ml bzw. 3 bis 4 Bechern pro Tag. Diese Mengen können natürlich auch schwanken und sind beispielsweise abhängig davon, wie viel sich dein Kind bewegt und was es gegessen hat. Auch das Wetter spielt eine Rolle. Bei warmen Temperaturen im Sommer, aber auch durch die warme und trockene Heizungsluft verliert der Körper durch Schwitzen und durch die Atemluft mehr Flüssigkeit. 

Das richtige Getränk

Welche Getränke sind am besten geeignet?

  • Leitungswasser oder Wasser mit der Aufschrift „für die Zubereitung von Säuglingsmilchnahrungen geeignet“. Achte bei Leitungswasser darauf, dass das Wasser nicht aus Bleirohren fließt. Ansonsten ist die Trinkwasserqualität in Deutschland fast überall ausgezeichnet. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du beim Wasserwerk oder beim Gesundheitsamt in deiner Region nachfragen.
  • Ungesüßte Tees aus Kräutern oder Früchten. Lecker sind z.B. unsere Babytees Alete Fencheltee oder Alete Früchtetee
  • Mit Wasser verdünnter Saft. Alete bietet viele fruchtige Säfte nach dem 4. Monat und ab dem 6. Monat an. Wir empfehlen einen Teil Saft mit zwei Teilen Wasser zu verdünnen.

Und welche Getränke sind eher nicht geeignet?

Getränke mit Zuckerzusatz wie Limonade oder Fruchtnektar solltest du deinem Kind lieber nicht anbieten. Diese enthalten zu viele Kalorien und sind schlecht für die kleinen Zähnchen. Außerdem enthalten sie meist kaum Vitamine und Mineralstoffe.

Kuhmilch zählt übrigens nicht zu den Getränken und ist zum Durstlöschen ungeeignet. Sie ist eher als „kleine“ Mahlzeit einzustufen. Kuhmilch enthält nämlich viel Energie, Eiweiß und Mineralstoffe. Das kann Babys Verdauung ganz schön überfordern. Erst am Ende des ersten Lebensjahres ist eine geringe Menge Trinkmilch, z.B. eine Tasse zum Abendbrot, in Ordnung.

Flasche, Becher oder Tasse. Was ist richtig?

Die Frage woraus ist fast genauso wichtig wie die Fragen was und wie viel getrunken werden sollte.

Um den Übergang von der Brust oder vom Fläschchen zum Becher zu erleichtern gibt es spezielle Trinklerntassen. Diese haben an den Seiten Griffe, die das Festhalten des Bechers vereinfachen. So lernt dein kleiner Entdecker schneller die Tasse selbst zu halten.

Bitte beachte, dass durch häufiges oder dauerndes Nuckeln aus der Flasche schwere Zahnschäden durch Karies verursacht werden können. Überlasse deinem Kind die Flasche daher nicht zum Dauernuckeln, als Beruhigungssauger oder als Einschlafhilfe.

Versuche so früh wie möglich, spätestens bis zum 1. Geburtstag, deinem Baby das Trinken aus der Tasse oder aus dem Becher zu gewöhnen. Sogar das Dauernuckeln von Wasser kann die Zähne deines Babys schädigen. Und wenn es beim ersten Mal daneben geht – auch nicht so schlimm. Kein Meister ist vom Himmel gefallen.

Wichtiger Hinweis

Stillen ist das Beste für dein Baby, denn Muttermilch versorgt es mit allen wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus ist Stillen die preiswerteste Art der Ernährung und ein guter Schutz vor Infektionen sowie Allergien. Alete ist überzeugt von den Vorteilen des Stillens und befürwortet es nach Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt ebenfalls das Stillen. Das Zufüttern von Säuglingsanfangsnahrung kann dagegen den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprich deshalb mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du eine Säuglingsnahrung verwenden willst.