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Beikost: Die Einführung und noch viel mehr

Hier reden wir nicht um den heißen Brei, sondern über ihn.

Als Eltern habt ihr sicherlich schon häufiger von Beikost gehört, wart euch eventuell aber nie so ganz sicher, was sich genau hinter diesem Begriff verbirgt. Kleiner Tipp: Das steht für alle Nahrungsmittel auf Babys Speiseplan, die nicht Muttermilch oder Säuglingsmilch sind. Bei Beikost geht es im Prinzip um den langsamen Übergang von flüssiger Milchnahrung über eine breiartige Delikatesse bis zum Essen am Familientisch.

Wann sollte ich auf Beikost umstellen?

Dein kleiner Entdecker wird immer aktiver und wächst Tag für Tag. Auch sein Energiebedarf wird indessen immer größer. Ungefähr zwischen dem 5. und 7. Monat reicht die Muttermilch als alleiniger Energielieferant nicht mehr aus. Frühestens nach dem 4. Monat und spätestens nach dem 6. Monat solltest du den Speiseplan deines Nachwuchses also auf seine veränderten Ernährungsbedürfnisse und seine fortschreitende Entwicklung umstellen.

Es spricht noch mehr dafür, jetzt loszulegen: Nach dem 4. - 6. Monat verschwindet der Zungenreflex. Dein Baby schiebt beispielsweise Brei jetzt nicht mehr automatisch aus dem Mund, sondern kann ihn schlucken. Auch der Verdauungsapparat und die Nieren sind nun so weit gereift, dass sie festere Nahrung verarbeiten und wieder ausscheiden können. Außerdem können Abenteurer schon selbst ihr Köpfchen halten und mit ein bisschen Unterstützung aufrecht sitzen.

Damit sind die wichtigsten körperlichen Voraussetzungen für die Beikosteinführung geschaffen. Die Neugier spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Denn kleine Entdecker stecken nun alles in den Mund, um es mit Zunge und Gaumen zu prüfen.

Ein guter Ernährungsplan mit Beikost

Für einen idealen Beikostaufbau ersetzt du nach und nach die einzelnen verschiedenen Milchmahlzeiten durch Beikost. Am besten fängst du mittags mit der Umstellung auf Beikost an, machst dann etwa einen Monat später auch abends so weiter und stellst schließlich, wieder etwa einen Monat später, auch nachmittags um. Morgens sollte dein Entdecker nach wie vor zum Frühstück seine gute Milchmahlzeit erhalten.

Der richtige Tropfen zur Beikost:

Wann zusätzliche Flüssigkeit wichtig ist, ist eine Frage des jungen Alters. Wenn dein Abenteurer noch sehr klein ist, bekommt er über das Stillen oder Säuglingsmilchnahrung zunächst automatisch genug zu trinken. Zusätzlicher Flüssigkeit bedarf es in dieser Zeit nur dann, wenn er stark schwitzt – z.B. an heißen Sommertagen oder bei Fieber.

Mit der Umstellung auf Beikost kann es sein, dass dein kleiner Entdecker öfter mal Durst hat. Deshalb und damit er lernt, dass das Trinken zur Mahlzeit dazugehört, empfehlen wir, zum Beikoststart neben Muttermilch oder Säuglingsmilch noch etwas zu trinken zu geben. Um genau zu sein: etwa 200 bis 500 ml pro Tag. Mehr benötigt dein Baby nur bei Verstopfung, starkem Schwitzen, Durchfall, oder wenn es weniger als 3-4 nasse Windeln am Tag hat. Möchtest du mehr zum Thema Trinken im Kleinkindalter erfahren? Dann schau doch mal hier vorbei.

Geeignete Getränke sind

  • Wasser: Trinkwasser oder stilles Mineralwasser mit dem Aufdruck „Geeignet zur Zubereitung von Säuglingsnahrung"
  • Babytee ohne Zuckerzusatz, z.B. Alete Fencheltee
  • Nach dem 4. Monat auch verdünnter Fruchtsaft (Mischungsverhältnis zwischen Saft und Wasser = mindestens 1:1)

Was kommt nach der Einführung von Beikost?

Natürlich kann dein kleiner Entdecker nicht ewig bei Beikost bleiben. So gut sie ihm auch schmecken mag – irgendwann geht’s weiter. Denn nach und nach sollte dein Baby die Vielfalt der Geschmacksrichtungen entdecken. Mit unserem großen Angebot an Babynahrung kannst du leicht Monat für Monat die Beikost altersgerecht variieren.

Ab dem 8. Monat lernt dein Abenteurer plötzlich auch neue Beschaffenheiten kennen, denn jetzt kannst du ihm mittags auch Menüs mit kleinen, weichen Stücken anbieten, die zum Kauen anregen. Vermutlich wirst du nicht sonderlich davon überrascht sein, aber das Kauenlernen ist echt wichtig für die Entwicklung deines Babys. Und auch für das Sprechen lernen.

Stück für Stück stellt ihr auf Beikost um und gerade die Stückchen machen Probleme?

Ein kleines Stückchen für dich, ein großes Stück für die Mini-Menschheit: Die meisten Probleme haben Babys bei der Umstellung von feinpürierten Menüs auf Menüs mit kleinen Stückchen. Ein Tipp: Gib die erwärmte Nahrung übergangsweise auf den Teller und zerdrück’ sie noch leicht mit der Gabel. Du kannst auch einem Menü mit Stückchen etwas von einem feinpürierten Menü untermischen. So gewöhnt sich dein kleiner Entdecker langsam an die neue Konsistenz.

Keine Bange, das dauert nicht lange: Sobald dein Baby festgestellt hat, wie spannend es ist, selber Nahrung zu halten und "abzubeißen“, wird es sich an Stückchen gewöhnen. Zum Knabbern kannst du zwischendurch bereits Kekse, Brotwürfel, Zwieback, Dinkelstangen oder Reiswaffeln sowie Apfel- oder Birnenspalten anbieten.

Keeekse: Mit 8 bis 10 Monaten kannst du als Ergänzung für zwischendurch auch mal einen Babykeks geben. Diese fördern die Kau- und Kiefermuskulatur und regen zum Knabbern mit den ersten Zähnchen an. Kleiner Tipp: Die kleine Form ist ideal für die kleine Hand zum Selberessen.