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Tipps und Tricks für die Verwendung unserer Beikost

Im folgenden findest du ein paar einfache Tipps und Tricks, die dir bei der Zubereitung und dem Füttern von Beikost helfen. 

Was muss ich beachten…

… beim Einkauf und vor der Zubereitung?

Unsere Alete Produkte unterliegen strengen Qualitätsanforderungen. Daher durchläuft bei uns jedes Produkt mehrere Kontrollen. Durch wiederholte Überprüfung von Deckeln und Gläsern beziehungsweise Verpackungen können wir gewährleisten, dass nur einwandfreie Produkte das Werk verlassen. Bevor du deinem Kind aber unser Alete Produkt zum Essen oder Trinken anbietest, hat dieses oft einen langen Weg durch mehrere Zwischenlager und Regale hinter sich. Leider haben wir keine Möglichkeit zu prüfen, ob es in dieser Zeit zu Transportschäden gekommen ist.

Aus diesem Grund sind Alete Gläschen und Flaschen mit einem Vakuum-Sicherheitsverschluss ausgestattet. In der Mitte des Deckels befindet sich eine Membran, die fest nach innen eingezogen ist, solange das Gläschen oder die Flasche noch original verschlossen und unbeschädigt ist. Hat dein Gläschen oder deine Flasche einen Transportschaden erlitten, stellt sich die Sicherheitsmembran nach oben auf. Dann ist der Deckel leicht gewölbt und lässt sich eindrücken. Ein solches Gläschen oder eine solche Flasche knackt beim Öffnen nicht.

Unser Tipp für dich:

Am besten prüfst du schon beim Einkauf und unmittelbar vor dem Öffnen des Glases oder der Flasche, ob das Vakuum intakt ist.

Dazu drückst du mit dem Finger auf die Deckelmitte. Sie muss fest nach innen eingezogen sein und darf auf Druck nicht nachgeben. Sollte dies doch der Fall sein, gibst du das Produkt am besten an der Kasse ab.

Auch alle anderen Alete Produkte verlassen in einwandfreiem Zustand das Produktionswerk. Hier können ebenfalls Transportschäden nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden. Bitte achte deshalb auch bei unseren Bechern, Kekspackungen, Milch- und Getreidebreien, Quetschies und Riegeln darauf, dass die Verpackung nicht beschädigt und somit die Qualität des Produktes nicht beeinträchtigt ist. 

… bei der Zubereitung der Gläschen?

Prüfe vor dem Öffnen am besten nochmals das Vakuum, indem du mit dem Finger die Mitte des Deckels eindrückst. Außerdem sollte das Gläschen mit einem „Knack“ öffnen. Fehlt dieses knackende Geräusch, verwende das Produkt bitte nicht.

Es kann sein, dass sich etwas Flüssigkeit abgesetzt hat. Das ist ganz natürlich und normal. Bitte einfach umrühren. Verwende stets einen Plastiklöffel, um das Glas nicht zu beschädigen.

Wenn du nur eine Teilmenge verwenden möchtest, dann entnehme diese bitte vorher und bewahre den nicht verwendeten Rest verschlossen maximal 2 Tage im Kühlschrank auf.

Bei Gläschen, die erwärmt werden, kannst du nun das geöffnete Glas oder die Teilmenge im Wasserbad oder der Mikrowelle erwärmen. Für die Zubereitung im Wasserbad bitte das Wasser in einem Kochtopf auf ca. 70°C erwärmen, den Topf von der Herdplatte nehmen und das Gläschen darin erwärmen.

Für die Zubereitung in der Mikrowelle, das geöffnete Gläschen mit einem Porzellantellerchen abdecken und bei 360 Watt ca. 60 Sekunden erwärmen. Bitte beachte, dass diese Angaben je nach Mikrowelle variieren können und du unter Umständen eine andere Einstellung wählen musst.

Rühre anschließend die erwärmte Portion um und prüfe mit einem eigenen Plastiklöffel die Temperatur. Sollten vom erwärmten Brei Reste nach dem Füttern übrig bleiben, so bewahre diese nicht auf, da sich darin schneller krankheitserregende Keime ausbreiten können.

… beim Zubereiten der Getreidebreie?

Getreidebreie enthalten keine Milch und werden deshalb in der Regel mit Milch zu einem Milch-Getreide-Brei angerührt. Wir empfehlen für die Zubereitung Folgemilch, z.B. Alete Folgemilch 2. Alternativ kannst du den Brei auch mit Kuhmilch (3,5% Fett) oder, für einen milchfreien Getreidebrei, mit Wasser anrühren. Einen milchhaltigen Brei am Tag solltest du deinem Baby trotzdem anbieten. Dieser ist wichtig für die Versorgung mit hochwertigem Protein und wichtigen Mineralstoffen wie Calcium.

Fülle die auf ca. 40°C erwärmte Kuhmilch, die nach Packungsanleitung zubereitete Folgemilch oder das auf ca. 40°C erwärmte Wasser in eine saubere Schüssel, gebe dann das Pulver mit einem Esslöffel hinzu und rühre gut um. Anschließend die Temperatur prüfen. Bitte beachte die Mengenangaben auf der Verpackung.

… und bei den Milchbreien?

Milchbreie enthalten – wie der Name schon sagt – Milch, oder genauer gesagt Milchpulver. Daher werden diese mit Wasser angerührt.

Dazu bringst du frisches Trinkwasser zum Kochen und lässt es anschließend auf ca. 40°C abkühlen. Fülle es dann in eine saubere Schüssel, gebe das Pulver mit einem Esslöffel hinzu und rühre gut um. Anschließend die Temperatur prüfen. Bitte beachte die Mengenangaben auf der Verpackung. 

… beim Füttern?

Eltern probieren gerne selbst, bevor sie ihren kleinen Entdeckern etwas zu Essen anbieten. Das ist auch völlig in Ordnung und sogar empfehlenswert, da sie so erkennen können, ob die Temperatur für ihr Kind geeignet und mit dem Essen alles in Ordnung ist. Natürlich kann es sein, dass du das nicht oder nur sehr schwach gewürzte Essen nicht so lecker findest, oder vielleicht eine Gemüsesorte enthalten ist, die dir gar nicht schmeckt. Dann heißt es: Pokerface. Wenn dein Baby nämlich merkt, dass es dir nicht schmeckt, wird es sein Essen genauso wenig anrühren wollen.

Auch wenn dir das Essen etwas fad vorkommt, würze es nicht nach! Babys brauchen am Anfang noch kein Salz oder Gewürze. Am Ende des ersten Lebensjahres sind geringe Mengen an Jodsalz für die Jodversorgung und Gewürze für die Gewöhnung an die Familienkost in Ordnung. Deshalb enthalten unsere Gläschen ab dem 8. Monat eine geringe Menge Jodsalz und Gewürze und sollten ebenfalls nicht nachgewürzt werden.

Beim Probieren ist zu beachten, dass du den Löffel deines Babys nicht ableckst, sondern einen eigenen benutzt. Kariesbakterien und andere Krankheitserreger können nämlich schnell über den Speichel übertragen werden.

Und noch eine Sache ist hier erwähnenswert: Rühre den Brei während der Mahlzeit nicht zu sehr um. Speichel enthält nämlich Enzyme, die die Stärke aus der Nahrung bereits im Mund zersetzen. Gelangt Speichel über den Löffel in den Brei, passiert das gleiche auch schon im Gläschen oder auf dem Teller. Dadurch kann die Mahlzeit flüssig werden. Das gilt vor allem für stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Grieß oder Couscous.

Wichtiger Hinweis

Stillen ist das Beste für dein Baby, denn Muttermilch versorgt es mit allen wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus ist Stillen die preiswerteste Art der Ernährung und ein guter Schutz vor Infektionen sowie Allergien. Alete ist überzeugt von den Vorteilen des Stillens und befürwortet es nach Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt ebenfalls das Stillen. Das Zufüttern von Säuglingsanfangsnahrung kann dagegen den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprich deshalb mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du eine Säuglingsnahrung verwenden willst.