Unser großes FAQ

Ihr fragt - wir antworten

Vater und Kleinkind sitzen entspannt auf einem Sofa und lesen gemeinsam Bücher. Bunte Spielzeuge liegen auf dem Sofa.

Fragen und Antworten zu Ernährung, Aufbewahrung und Zubereitung

Auf dieser FAQ-Seite zu unseren Alete Produkten und Kleinkind-Ernährung findest du die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen mit passenden Antworten. Fast alle Eltern machen sich zum einen oder anderen Zeitpunkt Sorgen um die Entwicklung ihres Kindes – gerade dann, wenn es ums Essen geht. Dringende Fragen sind so z. B. die zur richtigen Zubereitung und Aufbewahrung von Alete Produkten. Das ist ganz normal. Wir können dich aber schon mal beruhigen: In den meisten Fällen ist alles in Ordnung und es braucht einfach ein bisschen mehr Zeit, bis alles nahtlos ineinandergreift und sich die richtige Ernährungsroutine einstellt.

Lächelnde Mutter trägt fröhliches Kleinkind auf einer Wiese, umgeben von Bäumen, in einer sonnigen Umgebung.

Allgemeines

  • Wie oft sollte ein Kind am Tag essen?

    Kleinkinder oder Kindergartenkinder erhalten durch 3 regelmäßige Hauptmahlzeiten die benötigte Energie sowie Nährstoffe und gleichzeitig eine feste Struktur im Tagesablauf, an der sie sich gut orientieren können. In diesem Alter bietet sich ebenfalls eine kleine Zwischenmahlzeit am Vormittag und ein Snack am Nachmittag an. Denk jedoch immer daran: Wenn dein Kind besonders aktiv ist, benötigt es mehr Energie und ein Getränk wie Wasser oder ungesüßten Kräutertee.

  • Wie gewöhne ich mein Baby an das Essen mit Löffel?

    Jedes Kind entwickelt sich individuell im eigenen Tempo – und das ist gut so. Falls sich dein Kleines noch gar nicht für das Löffelchen interessiert oder die Nahrung permanent mit der Zunge wieder aus dem Mund schiebt, dann starte einfach zu einem späteren Zeitpunkt (in 1–2 Wochen) nochmals einen Versuch mit dem Löffel. Beginne zunächst mit einer sehr, sehr kleinen Portion, idealerweise mit einem pikanten Brei. Steigere die Menge löffelweise von Tag zu Tag. Mit liebevoller Geduld und der nötigen Portion Beharrlichkeit klappt es nach und nach immer besser. Bleibe gelassen und lobe deinen kleinen Schatz. Als Team seid Ihr unschlagbar. :-)

    Mehr Tipps zum Beikoststart findest Du in unserem Beikostratgeber. 

  • Kann ich Beikost auch ohne Fleisch anbieten?

    Viele Eltern stellen sich die Frage, ob sie ihr Kind schon von klein auf vegetarisch oder vegan ernähren können. Damit Säuglinge optimal mit Eisen versorgt werden, empfiehlt das Forschungsdepartment Kinderernährung der Universitätskinderklinik Bochum eine Betonung des ersten fleischhaltigen Menüs. Das heißt, es sollten mindestens 5 x pro Woche fleischhaltige Menüs und 1 x pro Woche Menüs ohne Fleisch oder Fisch angeboten werden.

    Eine vegane Ernährungsweise im Säuglings- und Kleinkindalter wird vom Forschungsdepartment für Kinderernährung, von der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht empfohlen. Besonders im Wachstum kann eine Ernährung ohne tierische Lebensmittel zu schwerwiegenden Nährstoffdefiziten führen. Möchtest du dein Kind dennoch vegan ernähren, lasse dich bitte von einer erfahrenen Ernährungsfachkraft beraten und die Nährstoffversorgung deines Kindes von eurem Kinderarzt regelmäßig untersuchen.

  • Was kann ich tun, wenn mein Kind keine Stückchen kauen mag?

    Bei der Umstellung von fein pürierten Menüs auf Menüs mit kleinen Stückchen kann es passieren, dass dein Baby dies erstmal ablehnt. Damit sich dein Kleines langsam an die neue Konsistenz gewöhnen kann, zerdrücke den erwärmten Brei mit Stückchen auf dem Teller anfangs noch mit der Gabel. Alternativ kannst du einem Menü mit Stückchen auch etwas von einem feinpürierten Menü untermischen. Nach und nach lernt dein Baby, die neue Konsistenz zu akzeptieren, gewinnt Sicherheit und genießt es, selber den Löffel mit Nahrung zu halten.

    Zum Knabbern kannst du unter Aufsicht bereits Brot, altersgerechte Kekse, Dinkelstangen oder Apfelspalten als Zwischenmahlzeit anbieten. Idealerweise sollte auch diese Mahlzeit so oft wie möglich gemeinsam mit der Familie in einer entspannten Atmosphäre stattfinden. Und keine Sorge: Eine anfängliche Ablehnung neuer Lebensmittel ist bei Kindern normal und sollte nicht überbewertet werden. Biete deinem kleinen Schatz einfach mit Geduld immer wieder neue Nahrungsmittel an. Noch ein Tipp: Dein Kind beobachtet dich genau, daher gehe am besten mit gutem Vorbild voran und iss die angebotenen Speisen auch selber.

  • Ab wann darf mein Baby vom Familientisch mitessen?

    Etwa mit dem 10. Lebensmonat kann dein Kind immer mehr am Familienessen teilhaben.

    Die bisherigen Milch- sowie die Breimahlzeiten gehen Schritt für Schritt in 3 Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten über. Meistens passiert dies nebenbei, weil sich dein Kleines für das Essen der Großen interessiert und dabei diese und jene Speise bereits probieren möchte. Der Speiseplan kann morgens schon eine Scheibe Brot, bestrichen mit Butter oder Frischkäse, enthalten, aber mittags noch ein Babymenü mit Stückchen.

    Auch wenn dein Kind schon ganz neugierig ist, solltest du dennoch ein Auge auf die Lebensmittelauswahl haben. Denn das Baby hat noch besondere Bedürfnisse: Das Essen sollte nicht zu süß, zu fett, zu salzig oder zu scharf gewürzt sein. Dies ist besonders wichtig, falls du für dein Kind selbst kochst.

    Verwende magere Wurstsorten sowie mageres Geflügel- oder Rindfleisch. Verzichte auf harte Lebensmittel wie Nüsse, da diese leicht verschluckt werden können.

  • Isst mein Kind nicht (abwechslungsreich) genug?

    Du machst dir Gedanken, weil dein Baby ein kleiner Feinschmecker ist und nur bestimmte Speisen zu sich nimmt? Du glaubst, es fehlen ihm dadurch wichtige Nährstoffe, die zum Beispiel in Fleisch, Obst und Gemüse enthalten sind?

    Eine ausgewogene Zufuhr an Nährstoffen ist wichtig für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung. Daher biete ihm immer mal wieder abgelehnte Speisen (Beikost) erneut an. So hat dein kleiner Schatz die Möglichkeit, sich an die neuen Lebensmittel zu gewöhnen. Dieser Lernprozess dauert bei manchen Kindern etwas länger als bei anderen. Wichtig ist, dass du dabei stets gelassen bleibst.

    Besprich dich gerne auch mit deinem Kinderarzt. Solange der Experte mit der Entwicklung deines Babys zufrieden ist, ist alles in Ordnung.

  • Was kann ich gegen Flecken auf Textilien machen?

    Die Farbstoffe, die natürlicherweise in verschiedenen Früchten und Gemüsen enthalten sind, können auf Textilien schon mal hartnäckige Flecken hinterlassen. Bekannte Beispiele hierfür sind Karotte, Tomate oder Kirsche. Diese Fleckenbildung ist nicht vermeidbar. Ob eine dieser Zutaten Flecken hinterlässt, lässt keine Rückschlüsse auf die Qualität unserer Bio-Produkte zu.

    Mit handelsüblichen Wasch- und Fleckenmitteln kannst du versuchen, die Flecken zu entfernen. Alternativ statte dein Baby beim Füttern gleich mit einem orangeroten „Karotten- oder Tomatenlätzchen“ aus, dann fallen die Flecken zumindest auf dem Lätzchen nicht so auf. :-)

  • Benötigt mein Baby zusätzlich noch Flüssigkeit?

    Mit Beginn der Beikost kann es sein, dass dein Kind öfter mal Durst bekommt. Spätestens mit dem 3. Brei sollten neben der Muttermilch oder Flaschennahrung auch bereits Getränke angeboten werden: etwa 250–500 ml abgekochtes Wasser, stilles Mineralwasser (mit der Aufschrift „geeignet für Zubereitung von Säuglingsnahrung“), Babytee ohne Zuckerzusatz oder gelegentlich ein stark verdünnter Fruchtsaft. Achte hier auf das Mischungsverhältnis von Wasser zu Saft von 3:1.

  • Darf mein Kind Gartenkräuter essen?

    Nach der Einführung der Beikost können nach und nach auch ein paar Kräuter aus dem Garten wie frische Petersilie oder Schnittlauch zum Verfeinern verwendet werden. Die Kräuter dafür gut waschen, trocken tupfen und fein schneiden.

Produkt

  • Warum gibt es keine Alete Gläschen mehr?

    Seit der Gründung von Alete im Jahr 1934 hat sich viel verändert, vor allem die Art, wie Familien essen und ihren Alltag gestalten. Unsere Gläschen haben über Generationen unzählige Babys durch die Beikostzeit begleitet, und darauf sind wir stolz. 

    Heute gibt es bei der Beikosteinführung viele verschiedene Möglichkeiten: es wird selbst gekocht und püriert, Baby-led Weaning ausprobiert und geübt oder auch das klassische Brei-Gläschen gefüttert. Dabei hat jede Familie ihre Vorliebe und dies hat Einfluss auf das Produktangebot im Handel. Das Gläschen-Regal, wie es die heutige Großelterngeneration noch kannte, gibt es so nicht mehr. 

    Genauso wie sich euer Familienleben verändert und entwickelt, so entwickeln wir uns als Marke auch weiter. Aus diesem Grund haben wir entschieden, die Gläschen aus dem Sortiment zu nehmen und uns auf Produkte zu konzentrieren, die zum Familienalltag von heute passen.

    An dem, was Alete als Marke ausmacht, halten wir fest: Es bleibt bei Qualität, auf die du dich verlassen kannst, und Geschmack, den Kinder lieben. Einen Überblick über unser aktuelles Sortiment findest du unter „Produkte“.

  • Bekomme ich die Alete Gläschen noch irgendwo?

    Wir stellen aktuell keine neuen Gläschen mehr her. Solange der Vorrat reicht, findest du einzelne Sorten aber eventuell noch im Handel. Gläschen, die du noch zu Hause hast, kannst du bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum ganz normal verwenden. Wo du das MHD auf dem Glas findest, erfährst du hier in unseren FAQ

  • Wo finde ich das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf dem Alete Glas?

    Auf den Alete Gläsern findest du die Produktdaten seitlich auf dem Deckelrand aufgedruckt. Diese geben die genauen Herstellungsdaten und das MHD an und nicht – wie häufig geglaubt - die Zahlen unterhalb des Strichcodes.

  • Welche Alete Produkte kann ich meinem Kind alternativ zu Gläschen anbieten?

    Das hängt davon ab, wie alt dein Kind ist und wo ihr gerade in der Beikostzeit steht. Unser Kinderteller eignet sich als eine schöne erste herzhafte „richtige“ Mahlzeit ab 1 Jahr, unsere Milch-Getreide-Mahlzeiten für Babys ab 10 Monate sind eine praktische Lösung für unterwegs, und für die kleinen Pausen zwischendurch gibt es unsere Snacks wie den Alete Kinderkeks ab 8 Monate. Alle Produkte mit Altersempfehlung findest du unter „Produkte“, und wenn du unsicher bist, berät dich unser Familienservice gern persönlich.

  • Mein Kind isst nur ein bestimmtes Alete Gläschen. Was kann ich tun?

    Oft steckt viel Geduld dahinter, bis ein Kind ein Essen gefunden hat, das es mag und bei dem es sich sicher fühlt. Deshalb verstehen wir gut, dass der Abschied von einem Lieblingsgläschen für manche Familien mehr bedeutet als ein fehlendes Produkt im Regal, und es tut uns leid.

    Wenn dein Kind beim Essen sehr eingeschränkt ist, lohnt es sich, den Wechsel mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt zu besprechen. Weitere Tipps findest du auch unter „Isst mein Kind nicht (abwechslungsreich) genug?“

  • Muss das Alete Glas beim Öffnen knacken?

    Alete Gläschen sind mit einem Vakuum-Sicherheitsverschluss versehen. In der Mitte des Deckels befindet sich eine Membran, die fest nach innen eingezogen ist, solange das Gläschen noch original verschlossen und unbeschädigt ist. Hat dein Gläschen einen Transportschaden erlitten, stellt sich die Sicherheitsmembran nach oben auf. Dann ist der Deckel leicht gewölbt und lässt sich eindrücken. Ein solches Gläschen knackt beim Öffnen nicht und sollte nicht gefüttert werden.

  • Wo finde ich die Nährwerte zu einem bestimmten Alete Produkt?

    Auf den einzelnen Produktseiten, die du unter Produkte findest, ist eine Übersicht mit den Nährwerten und den Zutatenlisten zu finden. Und natürlich findest du die Nährwertangaben auf der Packung des jeweiligen Produktes. Bei weiteren Fragen erreichst du den Alete Familienservice täglich telefonisch von 9:00 bis 14:00 Uhr unter 0800 1125205 oder Du sendest uns eine E-Mail an info@alete.de.

  • Mein Baby verträgt einige Zutaten nicht. Wie finde ich geeignete Produkte?

    Auf unserer Produktübersicht findest du eine Suchfunktion, bei der du Produkte mit bestimmten Zutaten oder Inhaltsstoffen ausschließen (filtern) kannst. Diese Funktion soll dir die Suche nach geeigneten Produkten erleichtern. Zur Sicherheit solltest du aber auf jeden Fall noch einmal die Zutatenliste auf der Packung kontrollieren, bevor du deinem Kind das entsprechende Produkt servierst: Nach Rezepturveränderungen z. B. ist es möglich, dass Produkte mit alter und neuer Rezeptur gleichzeitig im Handel zu finden sind. In diesem Fall könnten die Angaben auf der Website nicht den Angaben auf dem gekauften Produkt entsprechen.

  • Müssen Alete Kekse wirklich Zucker enthalten?

    Der Alete Kinderkeks ist schon ab dem 8. Monat für Babys mit den ersten Zähnchen geeignet, natürlich nur unter Aufsicht. Der Keks enthält kein Palmöl und pro Keks nur etwa 1 g Zucker. Der Zusatz einer geringen Menge Zucker ist bedeutend, denn nur so erhält das Gebäck eine besondere Mürbigkeit, damit sich der Keks im Mund gut auflöst und dein Baby sich nicht so leicht verschlucken kann. Die Konsistenz der Kekse ist sehr wichtig für Gebäck in dieser Altersgruppe.

Zubereitung und Aufbewahrung

  • Wie erwärme ich die Alete Kinderteller?

    Die Alete Kinderteller kannst du ganz unkompliziert in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmen.

    Für die Mikrowelle öffnest du den Beutel etwa 2 cm und erwärmst ihn für rund 2 Minuten bei hoher Stufe. Anschließend gut umrühren und vor dem Servieren unbedingt die Temperatur prüfen.

    Alternativ kannst du den geschlossenen Beutel für 5 bis 10 Minuten im Wasserbad erwärmen. Danach den Inhalt umrühren und ebenfalls kurz checken, ob die Temperatur für dein Kind angenehm ist.

    So ist der Kinderteller schnell servierbereit – praktisch, wenn es im Familienalltag mal fix gehen soll.

  • Warum muss ich die Breie im Becher nicht im Kühlschrank aufbewahren?

    Diese Alete Milchprodukte wie unser Erdbeer-Joghurt werden durch Ultrahocherhitzung haltbar gemacht, so dass eine Kühlung dieser ungeöffneten Becherprodukte nicht notwendig ist. Sobald du einen Becher angebrochen hast, solltest du ihn direkt aufbrauchen oder die Reste verwerfen.

Lächelnde Frau mit Headset, die in einem modernen Büro am Schreibtisch sitzt und bereit für einen Kundenanruf ist.

Unsere Experten vom Alete Familienservice sind für dich da.

Falls du doch einmal eine besonders drängende Frage hast und hier nicht die gewünschte Antwort findest, sind wir auch telefonisch für dich da. Unser Alete Familienservice ist täglich von 9:00 bis 14:00 Uhr unter 0800 1125205 erreichbar. Alternativ kannst du uns eine E-Mail an info@alete.de schicken.
 

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