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Zucker in der Säuglings- und Kleinkindernährung

Darf mein Kind schon Zucker essen und wieso ist überhaupt Zucker in Produkten für Babys und Kleinkinder enthalten? 

Ein viel diskutierter Nährstoff

Wusstest du, dass die Vorliebe für Süßes angeboren ist? Bereits das Fruchtwasser im Mutterleib und die Muttermilch schmecken süß. Kein Wunder also, dass süße Leckereien bei jedermann so beliebt sind. Doch dürfen auch schon die Kleinsten mitnaschen?

Fakt ist: Zucker ist kein Schadstoff, sondern ein Nährstoff. Er ist im Rahmen einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung durchaus erlaubt, aber natürlich in Maßen! Dies gilt für zugesetzten Haushaltszucker in Süßspeisen und Keksen in gleicher Weise wie für Zucker aus natürlichen Quellen. Denn auch Lebensmittel wie Kuhmilch und Obst enthalten von Natur aus bestimmte Zuckerarten wie Milchzucker oder Fruchtzucker. So erhalten Milch, Äpfel oder Karotten ihre leckere Süße.

Beim Thema Süßigkeiten und Naschen scheiden sich jedoch die Geister. Würde man die kleinen Schleckermäulchen selbst entscheiden lassen, würden sie wahrscheinlich viel zu viel Süßes naschen. Schokolade, Kekse und Co komplett zu verbieten, bringt aber auch nichts, da diese Leckereien dadurch umso attraktiver werden. Wichtig ist also, ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Die Menge macht´s!

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt ab dem Kleinkindalter, die Aufnahme von maximal 10% des täglichen Energiebedarfs durch Süßigkeiten und Snacks zu erlauben. Die Kinder sollen lernen, bewusst mit Süßem und Knabbereien umzugehen. Auf unseren Etiketten findest du Informationen zur Portionsgröße, die sich an dieser Empfehlung orientieren, sowie einen Zahnpflegehinweis, der auf die Bedeutung einer gründlichen Zahnpflege aufmerksam macht.

Der maximale Zuckergehalt ist durch die gesetzlichen Vorgaben für Säuglings- und Kleinkindnahrung, der Diätverordnung, festgelegt. Diese Vorgaben werden bei der Entwicklung und Herstellung unserer Alete Produkte selbstverständlich eingehalten. 

Wenn, dann klar und deutlich!

Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, unseren Produkten nur wenig Zucker zuzusetzen und wenn möglich, komplett darauf zu verzichten. Die meisten unserer Beikostprodukte wie Menüs, Gemüse- oder Früchtegläschen, enthalten keinen Zuckerzusatz. Alle Rezepturen werden regelmäßig überprüft und, da wo es möglich ist, angepasst. So haben wir bereits den Zucker in unseren Becherprodukten reduziert. Bei manchen Produkten ist der Zusatz von Zucker aus technologischen Gründen oder zur geschmacklichen Abrundung allerdings wichtig. Kekse beispielsweise werden typischerweise mit einem süßen Geschmack verbunden. Auch beim Keksebacken zu Hause wird üblicherweise Zucker verwendet. Ein Keks ohne süßen Geschmack wäre kein klassischer Keks, sondern eher ein Kräcker.

Wenn wir einem unserer Produkte Zucker zusetzen, ist dies über die Zutatenliste klar ersichtlich. Der Gesamtzuckergehalt, der sich aus dem zugesetzten Haushaltszucker und den natürlichen Zuckergehalten weiterer Zutaten zusammensetzt, wird in der Nährwerttabelle aufgeführt. So kann jeder selbst entscheiden, ob und wie viel Zucker er seinem Kind anbieten möchte.

Wichtiger Hinweis

Stillen ist das Beste für dein Baby, denn Muttermilch versorgt es mit allen wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus ist Stillen die preiswerteste Art der Ernährung und ein guter Schutz vor Infektionen sowie Allergien. Alete ist überzeugt von den Vorteilen des Stillens und befürwortet es nach Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) uneingeschränkt. Frühes und häufiges Anlegen unterstützt den Milchfluss. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt ebenfalls das Stillen. Das Zufüttern von Säuglingsanfangsnahrung kann dagegen den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Sprich deshalb mit deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme, wenn du eine Säuglingsnahrung verwenden willst.