Kinderkeks
Bewusste Ernährung bedeutet auch, kleine Genießer hin und wieder naschen zu lassen. Aber aufgepasst: ...
Der Beginn der Beikost ist ein aufregender Schritt – für dich und dein Baby. Neben dem Griff zum Fertigbrei entscheiden sich viele Eltern dafür, Beikost selber zu kochen. Sie wollen ihrem Kind etwas Frisches, Gesundes und Natürliches anbieten. Wenn du dich auch für diesen Weg entscheidest, hilft dir dieser Ratgeber.
Wenn du selbst kochst, weißt du immer genau, was im Essen deines Babys steckt. Du entscheidest über die Zutaten und die Zubereitung. Viele Eltern schätzen außerdem:
Das Selbstkochen gibt dir Freiheit – und deinem Baby eine natürliche Geschmacksvielfalt.
Die Einführung der Beikost beginnt idealerweise mit einer Mittagsmahlzeit und zunächst nur einer Gemüsesorte wie Karotte oder Pastinake; später können weitere gut verträgliche Gemüse folgen. Babys benötigen Zeit, um das Essen vom Löffel zu lernen, und neue Geschmäcker sollten regelmäßig angeboten werden, auch wenn sie anfangs abgelehnt werden. Sobald etwa 100 g Gemüse gegessen werden, kommen Kartoffeln und Rapsöl hinzu, später Fleisch oder Fisch, bis vollständige Menüs möglich sind und die Milchmahlzeit entfällt. Jedes Baby entwickelt dabei sein eigenes Tempo, und fehlendes Interesse ist normal – in diesem Fall kann der Start einfach einige Wochen verschoben werden.
Für die ersten Löffel eignen sich mild schmeckende Gemüsesorten besonders gut – Karotte, Pastinake, Kürbis, Zucchini oder Süßkartoffel. Auch Brokkoli wird von vielen Babys gut toleriert. Danach kannst du Kartoffeln, Hafer oder Hirse ergänzen und später Obst wie Birne, Apfel oder Banane. Achte darauf, was dein Baby gut verträgt, dann kannst du mit dem nächsten Gemüse weiter machen.
Eine grobe Reihenfolge:
Du kannst dich daran flexibel orientieren - wichtig ist, gelassen zu bleiben.
Achte darauf, dass du kein Salz und keinen Zucker verwendest. Auch rohe tierische Produkte wie Rohmilchkäse oder rohes Ei sind tabu, ebenso wie Honig im ersten Jahr. Ganze Nüsse sind wegen Erstickungsgefahr ungeeignet, aber fein gemahlen kannst du sie ab und zu unter den Brei mischen.
Kräuter wie Basilikum oder Petersilie darfst du gerne nutzen – Babys dürfen Geschmack kennenlernen, nur eben nicht scharf.
Selbstgekochter Brei hält sich im Kühlschrank etwa 24 Stunden. Viele Eltern kochen größere Mengen vor und frieren kleine Portionen ein. Das klappt gut mit Eiswürfelformen oder kleinen Glasbehältern.
Im Gefrierschrank hält sich der Brei etwa drei Monate. Beim Erwärmen solltest du darauf achten, dass du den Brei gut umrührst und nur einmal erhitzt.
Vielleicht möchtest du deinem Baby neben Brei auch Fingerfood anbieten. Weiche Gemüsesticks, reife Avocadastreifen, gedünsteter Brokkoli oder Kartoffelspalten eignen sich sehr gut.
Damit dein Baby sicher isst, sollte es gerade sitzen und nie unbeaufsichtigt essen.
Hier findest du weitere Informationen zum Thema Baby-led Weaning.
Nimm diesen Plan als Orientierung – du darfst flexibel bleiben und dich an deinem Baby orientieren.
Weitere Tipps findest du in diesem Artikel: Beikoststart
Beikost selbst zu kochen ist leichter, als viele denken. Mit ein paar frischen Zutaten, einem Mixer und etwas Zeit schaffst du leckere Mahlzeiten, die dein Baby gut versorgen und es ganz natürlich an Geschmack heranführen. Lass euch beiden Zeit, probiert gemeinsam aus – und genießt diesen neuen Abschnitt.
Ja, Fertigprodukte sind absolut in Ordnung. Gläschen und Quetschbeutel unterliegen strengen Kontrollen und müssen hohen Qualitätsstandards entsprechen. Du kannst sie also bedenkenlos verwenden – entweder regelmäßig oder als Ergänzung zu selbstgekochtem Brei. Gläschen können gut für unterwegs oder an Tagen, an denen es schnell gehen muss, genutzt werden.
Das ist vollkommen normal! Viele Babys brauchen mehrere Anläufe, bis sie neue Geschmäcker akzeptieren. Du kannst kleine Mengen anbieten, eine kurze Pause einlegen oder ein anderes Gemüse ausprobieren. Wichtig ist, keinen Druck aufzubauen.
In der Regel ja. Wenn dein Baby krank ist, hat es jedoch häufig weniger Appetit. Dann darf es auch mehr Milch trinken und weniger essen – das ist völlig in Ordnung. Beobachte einfach, was deinem Baby guttut. Bei Fieber, Magen-Darm-Infekten oder starkem Unwohlsein kann es sinnvoll sein, den Fokus für ein paar Tage wieder auf Milch zu legen.
Du hast Fragen zur Ernährung im Beikostalter oder zu unseren Produkten, dann stehen dir unsere erfahrenen Kollegen vom Alete Familienservice gerne mit Rat und Tat zur Seite.
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